Laterales Führen - Management-Instrument für Effizienz in Kooperationen

Laterales Führen

Denkungsart und Methode

Der Paradigmenwechsel im Konzept des Lateralen Führens – und damit auch der Unterschied beispielsweise zu Teamtrainings – besteht darin, das Konzept stärker an Prozesse der Organisation anzubinden. Die am Lateralen Führen beteiligen Personen werden dabei als Rollenträger in der Organisation begriffen. Ihre Interessen und Denkgebäude sind – so die Annahme – vorrangig Ausdruck ihrer organisationalen Position und das Konzept des Lateralen Führens muss deswegen konsequent an der organisationalen Eingebundenheit der Akteure in den drei Handlungsfeldern „Verständigung“, „Macht“ und „Vertrauen“ ansetzen.

Diese Handlungsfelder werden nicht als persönliches Merkmal aufgefasst, sondern aus den beobachteten Organisationsstrukturen abgeleitet. Das Konzept des Lateralen Führens stellt eine Reihe von Instrumenten zur Verfügung, um in den Felder „Verständigung“, „Macht“, „Vertrauen“ auf die anderen Akteure im Führungsumfeld Einfluss zu nehmen. Voraussetzung ist dabei die Bereitschaft zum kontingenten Vorgehen: offen aber keineswegs beliebig.

Denkungsart und Methode
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