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Das Konzept des Lateralen Führens geht zurück auf
Wolfgang Schnelle und
Stefan Kühl.
Es beschreibt
eine Einstellung, eine Reihe von Analyseinstrumenten
und von konkreten Gestaltungstools die in den
Handlungsfeldern Verständigung. Vertrauen und Macht
Anwendung finden.
Die immer weiter zunehmende Vernetzung bei immer
geringer werdenden direkten
Durchsetzungsmöglichkeiten prägt die gesamte
Wirtschaft und wird in der Zukunft noch weiter
zunehmen. Bei der Arbeit in Projekten, bei der
Abstimmung mit Systempartnern und Lieferanten, in
Matrixorganisationen und bei der Gestaltung neuer
Arbeitsweisen lässt sich allein mit hierarchischen
Druck kaum etwas bewegen. Außerdem sind die
Abstimmungsprozesse oft so komplex, dass auch der
mächtigste Hierarch vor einem undurchdringlichen
Dickicht aus Sachzwängen, Unsicherheiten und
gegenseitigen Abhängigkeiten kapitulieren müsste. |